Kategorie: , , , ,

Yoga mit Deinem Kind Buchtipp mit Praxis-Anleitung - super für verregnete Sonntage

Es regnet, das Kind will nicht raus, der Tag zieht sich wie Kaugummi? Bewegung wäre jetzt gut, denkst Du, aber Euch fällt nichts ein? Die Stimmung sinkt langsam ins Gereizte? Huch! Was tun? Die gute Nachricht: Dafür gibt es jetzt ein Schatzkistchen von einem Buch. Es macht, was draufsteht: mehr Gelassenheit und eine starke Eltern-Kind-Bindung.

Andrea „Rocky Hilton“ Helten „kenne“ ich seit einiger Zeit aus den sozialen Medien: Eine coole Frau mit Herz für den Yoga plus beruflicher Rock-Musike-Vergangenheit – und spezialisiert auf die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ist sie auch noch. Eine echte verwandte Seele also, mit weitem Blick auf die Welt, die auf spirituellen Pfaden wandelt, ohne die Bodenhaftung zu verlieren. Hach!

Schon länger habe ich vor, sie mal persönlich zu treffen – und am besten einen Kinder-Yoga-Kurs bei ihr in Berlin zu besuchen, gemeinsam mit der Motte. Hat sich aber leider bislang zeitlich noch nicht ergeben. Umso größer war die Freude im Hause Bright Idea, als Andrea ankündigte, an einem Buch zum Thema Eltern-Kind-Yoga zu basteln. Noch größer, als das Werk vollendet ward und jüngst in unserem Briefkasten eintrudelte! Wir so YAY:
andrea heltens buch yoga für dich und dein kind
Letzten Sonntag dann gab’s endlich den Praxis-Test, und ich verrate vorab: Volle Punktzahl und eine Waschmaschine (und nein, Frau Hilton lässt hierfür keine Kohle springen)! Es regnete, und Mini-Me war partout nicht zum Verlassen der Butze mit Bewegungs-Ziel zu haben. Für eine gemeinsame Yoga-Session aber schon. Wir blätterten das Buch durch, das auch für Siebenjährige schon ansprechend gestaltet ist, und die Motte durfte aussuchen, welche Übungen sie ausprobieren möchte.

Zu allererst wollte sie ihr Lieblings-Asana Balasana einnehmen, das sie schon gut kennt. Hier also das Kind im Kind:

yoga mit kind, balasana, kind im kind

Dann übten wir Komplimente-Pingpong, was unserer beider Herzchen wärmte, gefolgt vom Kunstatelier, wobei man abwechselnd die Künstlerin bzw. das formbare Material gibt. Alles sehr kreativ und in der Rubrik Verbinden verortet – einer von drei Kategorien, in die Rocky die Übungen aufteilt.

Richtig kaputtgelacht haben wir uns dank Andreas Buch dann beim Holz Transportieren und beim Flugdrachen, dem Thema Stärken zugehörig. Spätestens im Versuch, abwechselnd den Hund den Baum anpinkeln zu lassen, konnten wir nicht mehr und sind kichernd auf dem Teppich herumgekugelt.

All das ist für mich Yoga im tiefsten Sinn: Verbundenheit, Leichtigkeit, im-Moment-Sein. Danke dafür, Andrea!

 

pink silk scarf and ashtanga poster

Wir werden uns das Buch häppchenweise immer mal wieder vornehmen und gemeinsam Loslassen – so heißt die dritte Kategorie. Andreas Schreibstil liest sich sehr angenehm, sie legt  gleich zu Anfang ein solides Fundament in ihrer Einführung zu Patanjali; und man spürt generell ihr großes Wissen und die Liebe zum Yoga, den Kindern und ihrer Berufung in jeder Zeile.

Vor allem aber sprüht das Buch vor Kreativität. Es gibt viele tolle Ideen zu den Themen Rausgehen, Entspannen und Glücksmomente. Die Tipps dazu, wie man sich selbst je nach Zeit und Bedürfnissen eigene Übungsreihen zusammenstellt, werden für uns wohl erst in 1-2 Jahren einsetzbar. Aber auch darauf freuen wir uns jetzt schon! (Mit Ashtanga wollen wir eh erstmal noch warten, das soll frühestens ab acht Jahren geübt werden.)

Bis bald mal in Berlin, liebe Rocky, an der Bar oder auf der Matte.

Namaste und rock on!

 

 


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Receive the latest articles in theDiAries Newsletter